**Asháninka**(Wikipedia) Die Asháninka oder Asháninca sind ein indigenes Volk der Arawak im östlichen Peru und westlichen Brasilien.

Die Eine-Welt-Koordination der Agenda 21 in München pflegt die Partnerschaft mit Projekten für die Menschen im Regenwald: Aktuelles Projekt:
Jedes Asháninka- Kind soll eine Geburtsurkunde bekommen! external image zbb_htm_m10db988.jpg
Eine Geburtsurkunde ist im Prinzip ein einfaches Stück Papier, hat aber eine große Bedeutung, nicht nur für die Menschen in Deutschland oder Europa, sondern auch für die indigene Bevölkerung im peruanischen Regenwald, speziell für die Kinder. Bisher werden Geburtsurkunden in entfernt liegenden Büros (Distrikt/Provinzstadt) ausgestellt. Für viele Asháninka ist es nicht möglich sich die Fahrt dorthin zu leisten und total überteuerte Gebühren zu zahlen.

Die geplanten Standesämter werden in den Dorfgemeinschaften der Asháninka angesiedelt sein, mit eigenen Leuten und bezahlbar. Für den peruanischen Staat haben die Regenwaldbewohner keine Priorität. Ohne unsere Spenden gibt es dieses Pilotprojekt nicht.

Damit das Recht auf ein offizielles Dokument auch durchgesetzt werden kann, ist es notwendig, dass die Ausgabe auch im eigenen Dorf erfolgt. Die indigenen StandesbeamtInnen sind auch für zivile Trauungen zuständig und sie stellen Sterbeurkunden aus. Bisher gibt es keine weiblichen Standes­beam­tinnen, sie sollen durch dieses Projekt besonders gefördert werden.
Rechtlicher Träger ist das „Sekretariat zur Entwicklung der Asháninka-Dorf-gemein­schaften im Distrikt Rio Negro (Provinz Satipo – zentraler Regenwald Perus)

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Büro des Dorfsekretariats
Foto: Iris Pufe


Im Rahmen des „KlimaBündnisses europäischer Städte mit den Völkern des amazonischen Regenwaldes“ unterstützt München seit einiger Zeit die Organisation des Asháninkavolkes im zentralen Regenwald Perus. Die Asháninka sind mit ca. 60000 Menschen eines der größten Völker des amazonischen Regenwaldes.

Ein Kind ohne Geburtsurkunde:
Ein Kind mit einer Geburtsurkunde:
  • Wird in keiner Schule aufgenommen, oder in Ausnahmen, aber nicht als offizieller Schüler
  • Bekommt keine Hilfen von Sozialprogrammen, da offiziell nicht existent
  • Ist diskriminiert, ausgeschlossen
  • Bekommt keinen Personalausweis
  • Kann nicht wählen
  • Hat große Probleme bei Reisen und Polizeikontrollen;
  • kann als Dieb oder Terrorist verdächtigt werden
  • Kann sich nicht auf Stellenausschreibungen bewerben
  • Kann in eine Schule gehen.
  • Kann ins Programm „1 Glas Milch pro Tag“ eingeschrieben werden,
  • erhält sonstige staatl. Unterstützung
  • Gilt als peruanischer Staatsbürger
  • Hat das Recht auf einen Personalausweis mit 18 Jahren
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Foto: Iris Pufe


Helfen auch Sie mit und unterstützen das Projekt „Standesämter in Asháninkadörfern“ durch eine Spende!

Ab 100 Euro übernehmen Sie eine Patenschaft, das heißt, mit diesem Betrag übernehmen Sie anteilsmäßig die Aus- und Fortbildung eines Standesbeamten, sowie die Erstausstattung bestehend aus einem Regal, Tisch und Stuhl und eventuell noch einer Schreibmaschine. Auch mit jeder kleinen Spende, die das Projekt unterstützt, wird geholfen!
Überweisen Sie Ihre Spende bitte auf das unten genannte Konto. Geben Sie als Verwendungszweck „Spende Indigene Standesbeamten“ an.
Wichtig: Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen, also 100 Euro oder mehr spenden, dann lassen Sie uns bitte Ihre Adresse zukommen (per E-Mail oder auf dem Postweg), damit wir Sie über den Fortgang des Projektes informieren können.

Bankverbindung: Zusammenschluss Bayerischer Bildungsinitiativen e.V. Bank für Sozialwirtschaft BFSWDE33MUE - DE79700205000008832200 Projekte Agenda 21 Eine Welt, Ashàninka
Steuerabzugsfähige Quittung bei Überweisungen über 200.-Euro, bei kleineren Summen reicht die Kopie des Überweisungsbeleges zum Steuerabzug.